
Der Preisanstieg für Rohöl für die nächsten 12 Monate wird auf 30% geschätzt. Bis zum Jahr 2016 sind 200US$ pro Barrel realistisch. Parallel sind hohe Schwankungen zu erwarten.
Dies ist die Schlussfolgerungen von www.peak-oil.com. Hintergrund ist die sich immer mehr durchsetzenden Tatsache, daß unser mögliches Ölfördervolumen nicht mehr lange die Nachfrage vollständig decken kann. Die Folge ist eine Verknappung des Ölangebots. Weil der Bedarf- vor allem in Asien – rasant steigt, droht zwangsläufig ein extremer Anstieg des Ölpreises. Dabei ist es gar nicht entscheidend, ob dieser „Peak-Oil“ heute oder in 3 Jahren passiert. Klar ist, daß dies Realität wird und wir alle noch wesentlich stärker als heute davon betroffen sein werden.
Die Folgen sind weitere Steigerungen in Stromkosten, Transportkosten, Inflation, Lohnkosten und Materialpreise. Damit steigen die Herstellkosten insgesamt erheblich mit Folgen für Gewinne und Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen.
Jammern hilft bekanntlich aber nicht. Was können wir aber mehr tun als bisher?
Folgende Handlungsoptionen haben wir:
- Energieverbrauch senken
- Energie selbst produzieren
- Energie günstiger einkaufen und Verträge optimieren
Die eigene Energieproduktion bedarf zunächst hoher Investitionen. Und bessere Vertragskonditionen sind immer schwerer zu erhalten und kein dauerhafter Schutz vor den Kostensteigerungen.
Das größte Potential steckt hier im Energieverbrauch. Die Kunst ist allerdings, das gesamte Einsparpotential wirklich zu erkennen. Nur dann wird dies auch ein Topthema für das Management und damit eine Chance für das Unternehmen.



