Archiv für die Kategorie ‘Umwelt & Politik’

Weitere Preissteigerung von 30% bei Rohöl erwartet

Samstag, 25. Februar 2012

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Der Preisanstieg für Rohöl für die nächsten 12 Monate wird auf 30% geschätzt. Bis zum Jahr 2016 sind 200US$ pro Barrel realistisch. Parallel sind hohe Schwankungen zu erwarten.

Dies ist die Schlussfolgerungen von www.peak-oil.com. Hintergrund ist die sich immer mehr durchsetzenden Tatsache, daß unser mögliches Ölfördervolumen nicht mehr lange die Nachfrage vollständig decken kann. Die Folge ist eine Verknappung des Ölangebots. Weil der Bedarf- vor allem in Asien – rasant steigt, droht zwangsläufig ein extremer Anstieg des Ölpreises. Dabei ist es gar nicht entscheidend, ob dieser „Peak-Oil“ heute oder in 3 Jahren passiert. Klar ist, daß dies Realität wird und wir alle noch wesentlich stärker als heute davon betroffen sein werden.

Die Folgen sind weitere Steigerungen in Stromkosten, Transportkosten, Inflation, Lohnkosten und  Materialpreise. Damit steigen die Herstellkosten insgesamt erheblich mit Folgen für Gewinne und Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen.

Jammern hilft bekanntlich aber nicht. Was können wir aber mehr tun als bisher?

Folgende Handlungsoptionen haben wir:

  1. Energieverbrauch senken
  2. Energie selbst produzieren
  3. Energie günstiger einkaufen und Verträge optimieren

Die eigene Energieproduktion bedarf zunächst hoher Investitionen. Und bessere Vertragskonditionen sind immer schwerer zu erhalten und kein dauerhafter Schutz vor den Kostensteigerungen.

Das größte Potential steckt hier im Energieverbrauch. Die Kunst ist allerdings, das gesamte Einsparpotential wirklich zu erkennen. Nur dann wird dies auch ein Topthema für das Management und damit eine Chance für das Unternehmen.


Energieeffizienz ist eine Kernfrage der Energiewende

Montag, 14. November 2011

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BWA Journal, 3/2011

Aus einem Interview mit dem Bundesumweltminister Dr. Röttgen

Der Bundesminister betont, daß die Energieeffizienz eine Kernfrage der Energiewende ist. So kalkuliert die Bundesregierung mit einer Stromverbrauchssenkung von 10% bis zum Jahre 2020. Ohne diese Effizienzsteigerung sei die Energiewende nicht zu schaffen bzw. würde bedeuten, daß rund 10 große Kraftwerksblöcke gebaut werden müssen oder daß mehr (Atom-) Strom aus dem europäischen Ausland importiert werden müßte. Daneben soll der Anteil erneuerbaren Energien von 20% auf 35% bis 2020 ausgebaut werden.
Die Aussagen zur zukünftigen Entwicklung der Strompreise bleiben vage und damit ungewiß. Dr. Röttgen: „Klar ist: Die Energiewende ist nicht umsonst zu haben. Aber genauso klar ist: Sie wird nicht unbezahlbar.“

Weiterhin wird die Netzwerkstabilität wird von vielen Fachleuten aufgrund der Abschaltung von sieben Meilern und der größeren Schwankungen in Frage gestellt. Jedoch kommt die Bundesnetzagentur zu dem Schluß, daß es nicht nötig sein wird, ein Kernkraftwerk als Reserve für die beiden kommenden Winter bereitzuhalten. Dr. Röttgen: „Nach den sehr sorgfältigen Recherchen der Bundesnetzagentur ist ein “black out” in Deutschland selbst in Zeiten höchster Belastung auszuschließen.“

Zum Thema Förderung von Kohle- und Gaskraftwerken und Klimaziele: Dr. Röttgen: „Es bleibt ganz ausdrücklich dabei: Wir wollen bis zum Jahr 2020 die Treibhausgasemissionen um 40 Prozent senken und dann wird es stufenweise weitergehen bis 2030 um 55 Prozent, bis 2040 um 70 Prozent und bis 2050 um 80 bis 95 Prozent. Maßstab ist in allen Fällen das Jahr 1990.“ Diese ambitionierten Ziele sollen zu einem wesentlichen Teil durch Investitionen in hocheffiziente und flexible Kraftwerke erreicht werden.


Deutschland ist nicht grün genug

Sonntag, 06. Dezember 2009

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Die Welt

Internationale Fachleute kritisieren die Politik der Bundesregierung und fordern mehr Investitionen in Umwelttechnologien. Merkel regt eine UN-Nachhaltigkeits-Charta an.

Deutschland läuft nach Meinung von Umweltexperten Gefahr, seine führende Rolle bei den Themen Nachhaltigkeit und Umweltschutz zu verlieren. “Das Land muss in grüne Techniken investieren, wenn es diese führende Rolle behalten will. China und die USA holen deutlich auf”, sagte Björn Stigson, Sprecher einer internationalen Expertengruppe, die die Politik der Bundesregierung auf ihre Nachhaltigkeit hin untersucht hat, am letzenMontag in Berlin. Weiterlesen »