Archiv für März 2010

Trotz knapper Kasse Potenziale im Blick

Montag, 22. März 2010

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Zeitschrift Energiespektrum

Die Energiewirtschaft hat auf die Finanzkrise mit einem Rückgang der Investitionen reagiert. Wer aber an richtiger Stelle investiert, könnte langfristig profitieren. Auch den Bewusstseinswandel der Bevölkerung gilt es zu nutzen. Denn die Verbraucher scheinen bereit, mehr Geld für klimafreundliche Produkte auszugeben. Ganz neue Partnerschaften treten in den Fokus.

Die Versorgungsunternehmen belastet ein auf die Krise zurückzuführendes historisches Nachfragetief für Elektrizität und Gas in den meisten europäischen Ländern seit dem Zweiten Weltkrieg. Das führt kurzzeitig zu geringeren Emissionen aber auch zu einer Kreditklemme, sodass notwendige Investitionen in erneuerbare Energien, die Modernisierung des Kraftwerksparks und für den Ausbau der Strom- und Gasnetze ausbleiben. Zu diesen Erkenntnissen kommt der ›European Energy Markets Observatory Report 2009‹ (EEMO) des Beratungsunternehmens Capgemini.
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Machen wir schon seit Jahren!

Dienstag, 09. März 2010

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von Jörn Niewiadomsky

Falsches Selbstbewusstsein und Eitelkeit sind der unbewusste erste Schritt rückwärts.

Während in der operativen Produktion fast in allen Industriezweigen die Kultur der kontinuierlichen Verbesserung auf die eine oder andere Art und Weise schon seit mehreren Jahren gelebt wird, ist im Energiesektor noch ein gewisser Nachholbedarf zu verzeichnen. Grundsatz des KVP Gedankens ist das sich kontinuierliche Infrage stellen. Die stets wechselnden wirtschaftlichen Bedingungen lassen keinen Platz für Selbstlob. Nur wer sein Handeln stets hinterfragt, hält sein Unternehmen schlank, flexibel und somit wettbewerbsfähig. Hierbei ist Hilfe von außen durchaus erwünscht. Weiterlesen »


EU will zentrale Auktionsplattform für CO2-Rechte

Donnerstag, 04. März 2010

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Spiegel online

Die EU-Kommission strebt eine zentrale Plattform für die Versteigerung von CO2-Rechten an. Das berichtet die “Financial Times Deutschland”. Deutschland und Großbritannien fürchten jedoch, dass Brüssel die Erlöse für den EU-Haushalt reklamieren könnte.

Berlin – Deutschland und Großbritannien sollen nach dem Willen der EU-Kommission ihre eigenen Auktionen von CO2-Rechten aufgeben. Die Regierungen sollen die Verschmutzungsrechte für Kraftwerksbetreiber und die Industrie zentral über eine europäische Plattform versteigern, fordert die neue EU-Kommissarin für den Klimaschutz, Connie Hedegaard. Sie wolle eine europäische Auktionsplattform für CO2-Rechte, sagte Hedegaard im Interview mit der “Financial Times Deutschland”.

“Wenn wir so viele verschiedene Auktionen haben, müssen wir uns doch fragen, wie effizient das ist”, sagte die frühere dänische Klimaministerin. “Die Wirtschaft verlangt eine Plattform, 23 andere EU-Mitgliedsstaaten wollen das auch.”

Ab 2013 können die Staaten mit Auktionserlösen von jährlich insgesamt 15 Milliarden Euro rechnen. Dann bekommen Stromerzeuger ihre Klimazertifikate nicht mehr kostenlos zugeteilt, sondern müssen sie komplett ersteigern. Deutschland und Großbritannien stemmten sich dem Bericht zufolge gegen eine gemeinsame Auktion, da sie Angst hätten, dass Brüssel die Versteigerungserlöse langfristig für den EU-Haushalt reklamieren könnte.